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Goldnackenara (Ara auricollis) Engl.: Yellow-collared Macaw
Allgemein:
Grösse |
ca. 38 cm |
Gewicht |
ca. 250 g |
Ringgrösse |
7,5 mm |
WA Anhang |
II |
Status Gefangenschaft |
öfters gehalten |
Geschlechtsunterschied |
keine |
Mutationen |
keine |
Haltung: Goldnackenaras sind geschickte Flieger, denen eine große Voliere gegönnt werden sollte. Mindesmass 3x1x2 Meter (LxBxH). Nagebedürfnis nicht sonderlich
ausgeprägt, trotzdem lieber auf Nummer sicher gehen. Frostfrei überwintern, sowie gegen Zugluft und nasskalte Witterung schützen. Voliere sollte sehr hell sein und mehr Möglichkeiten zu fliegen als zu klettern bieten.
Zucht: 1. Allgemein:Geschlechtsreif mit ca.3 Jahren. Gelegegröße ca 2-3 Eier, Brutdauer 23-28 Tage. Nur das Weibchen brütet. Nestlingszeit ca. 65 Tage. Nistkasten ca. 60
cm tief und 30 cm Durchmesser. Einflugloch ca. 12 cm. Zucht oft gelungen. 2. Bei Zeisaro:
Anfang des Jahres 1998 bekamen wir von einem Händler ein endoskopiertes Pärchen Goldnackenaras geschenkt, da diese sich sehr stark gegenseitig
rupften und bereits wie Brathähnchen aussahen und diese natürlich für einen Händler nicht mehr zu verkaufen sind. Als die Aras nun in unsere Volieren kamen, blühten die Tiere mit der Zeit auf und das Gefieder wuchs wieder einwandfrei nach. Nun wurde ein Nistkasten in der Voliere
befestigt, welcher nach einigen Tagen auch gleich inspiziert wurde. Kurz drauf waren beide Vögel wiederum fast nackt. Eine Inspektion des Nistkasten ergab, dass dieser voller Federn war. Die Kopfplatte beider Vögel war
ebenfalls gerupft. Dies kann nur passieren, wenn sich die Tiere gegenseitig Rupfen, da sie mit dem eigenen Schnabel diese Stelle ja nicht erreichen können. Nun, der
Nistkasten blieb hängen, auch wenn die Vögel nahezu nackt waren. Zu einer Eiablage ist es trotzdem nicht gekommen. Das Männchen starb leider plötzlich, so, dass wir
uns ein neues besorgen mussten. Bei einem Halter aus dem Münchner Raum hatten wir Erfolg und bekamen einen Hahn, der in seiner Schönheit alle anderen
Goldnackenaras übertraf, die wir bisher gesehen hatten. Unsere Henne verpaarte sich auch sofort mit diesem, das heißt sie suchten gemeinsam den Nistkasten auf, und die
Henne rupfte den Hahn bis zur Unkenntlichkeit. Das Weibchen zeigte diesmal aber keinen Federverlust. Da auch diese Zuchtbemühungen vergeblich blieben, entfernten wir
den Nistkasten wieder. Im August 2000 gaben wir das Pärchen an einen Halter ab der die Vögel trotz dieser "Macken" unbedingt haben wollte. Wir wünschen ihm viel Glück mit diesen interessanten Vögeln.
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