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Königssittich (Alisterus scapularis) Engl.: Australian King Parrot Allgemein:
Grösse |
ca. 43 cm |
Gewicht |
ca. 150 g |
Ringgrösse |
7,5 mm |
WA Anhang |
II |
Status Gefangenschaft |
öfters gehalten |
Geschlechtsunterschied |
unterschiedliche Färbung |
Mutationen |
gelber Königssittich |
Haltung: Königssittich sind harte und robuste Vögel, die kalt überwintert werden können, ein zugfreier Innenraum vorausgesetzt. Sie können sogar einige Minusgrade
unbeschadet verkraften. Diese Sittiche nagen fast gar nicht, und so kann auch ein Gitter mit dünnerem Draht Verwendung finden. Eine Holzkonstruktion der Voliere wird
nicht zerstört, der Hygiene wegen ist aber dennoch Metall den Vorzug zu geben. Eine möglichst lange, unbehinderte Flugstrecke und eine Sprinkleranlage erhöhen das
Wohlbefinden sichtlich. Die Mindestgrösse sollte 4x1x2 Meter (LxBxH) nicht unterschreiten. Zucht: 1. Allgemein:
Geschlechtsreif mit 2-3 Jahren. Gelegegröße ca 4-6 Eier, Brutdauer ca. 20 Tage. Nur das Weibchen brütet. Nestlingszeit ca. 35-40 Tage. Nistkasten ca.
100 cm tief und 30 cm Durchmesser. Einflugloch ca. 12 cm. Tiefere Höhlen werden bevorzugt. Eine Konstruktion in L-Form hat sich bewährt. Ebenso ein schräges
anbringen der Nisthöhle, da Königssittiche gerne auf ihr Gelege springen. Zucht vor allem in letzter Zeit häufig gelungen. Geschlechtsreife mit 3 Jahren, oft aber auch schon
Brutversuche mit 2 Jahren, welche allerdings oft missglücken. 2: Bei Zeisaro:
Im Februar 1998 tauschten wir ein Junges Pärchen Königssittiche gegen ein Zuchtpaar Kragensittiche ein. Bereits 1999 versuchten die Tiere eine Brut.
Das Weibchen legte die Eier einfach auf den Boden der Voliere. Wir legten die Eier in einen Nistkasten, den wir auf den Boden stellten. Das Weibchen legte nun zwar seine
Eier in den Nistkasten, bebrütete diese aber nicht. Im darauffolgendem Jahr 2000 beschloss die Henne nun ihre Eier in einen hängenden Nistkasten zu legen. Gebrütet
wurde aber leider ebenfalls nicht. Wir entschlossen uns die Eier einem Ammenpärchen unterzulegen, da diese ein unbefruchtetes Gelege hatte. Obwohl die Amme nach zwei
Wochen der Bebrütung das Gelege im Stich ließ, zeigte es uns doch, dass die Königssitticheier befruchtet waren. Als nun Anfang 2001 die Henne die Eier einfach von der
Stange fallen ließ, entschlossen wir uns das Paar abzugeben und somit mehr Platz für unsere anderen Papageien zu haben.
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